Der Letzte Teil des Films, mit dem ich aufgewachsen bin. "Harry Potter". Viele Erinnerungen haften an den Filmen: Wie ich mit Freunden in der Grundschule alles auswendig gelernt habe, wie wir mit Stöcken "gezaubert" haben... Es ist ein kleiner Zufluchtsort und wird es wohl immer bleiben. Ein kleiner Traum, indem ich mich so wohl gefühlt habe, ist zu ende.
Das Ende des Traums. Aufgewacht. Der zwecklose Versuch wieder in diesen Traum zurückzukehren, doch sobald man wieder schläft, weis man, wird es ein anderer sein. Es gibt Träume, die vergisst man drei Sekunden nachdem man aufgewacht ist, egal wie sehr man sich bemüht, man wird sich nicht mehr erinnern können. Doch, es gibt auch Träume, die man Jahre, nachdem sie zu ende gegangen sind, noch in Erinnerung hat.
Scheinbar in Gedanken versunken, an alle Teile des Films, schweifen meine Gedanken ab. "Leben, was ist das überhaupt? Alles existiert doch nur, nichts lebt wirklich." Doch eine kleine Erinnerung an dieses scheinbar nicht existierende Leben gibt es noch. "Weist du noch, wie es sich anfühlt, wenn man umarmt wird? Weist du noch, wie es sich anfühlt geliebt zu werden?" Ich will in dieser Erinnerung versinken, will nicht mehr aufhören an sie zu denken. Doch, drei Sekunden später, ist nichts mehr davon übrig. Wie eine leere Erinnerung, entweicht es mir und es fühlt sich so an, als ob ich mit dem Leben abgeschlossen hätte, wie mit einem Traum...
...........Wenn die Vergangenheit ...........die Gegenwart einholt... ...........und sich wiederholt...!
Sonntag, 31. Juli 2011
Montag, 4. Juli 2011
Verirrt- Loveless
Umgeben von einem grauen, dicken Nebel welcher mir nicht erlaubt zu erkennen wo ich mich befinde. Ziellos wandle ich durch diese Welt, jeder Schritt schmerzt und es raubt mir jegliche Kraft einen weiteren zu wagen. Doch, egal wie sehr ich mich auch anstrenge ist mein aktueller Ort nicht vom Startpunkt zu unterscheiden. Vielleicht bin ich weit gekommen, vielleicht bin ich aber auch nur im Kreis gelaufen und die ganze Mühe, die Hoffnung die ich in jeden einzelnen Schritt gesetzte habe um aus diesem aussichtslosen Nebel zu kommen umsonst gewesen. Verirrt im eigenem selbst, verloren in meiner Welt…! Und ab und zu sehe ich ein schwaches Licht, doch wenn ich danach greifen will, verschwindet es wie eine Fatamorgana.
Ich habe es aufgegeben aus dieser endlosen, Hoffnungslosen Welt zu kommen. So kauere ich nun auf dem Boden jenes grauen Ortes und weine mein Leben mit letzter Kraft aus mir heraus. Einzelne Gestalten laufen an mir vorbei, doch das einzige was ich wahrnehme sind ihre Schatten. Und obwohl ich jemanden aus der Ferne flüstern hören kann, weiß ich, dass ich alleine bin. Was diese Person mir wohl zu sagen versucht…?
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