Ein normaler Tag. Langweilig. Eintönig. Immer gleich. Nicht existierende Blicke, dich mich durchbohren und mich zu ersticken drohen.
Der Wind weht. Streicht über die Landschaft. Fürsorglich. Liebend. Sich wiegende Sträucher... Blätter, die durch die Luft gewirbelt werden, die scheinbar tanzen. Allein und doch im gemeinsamen Takt, mit den identischen Schritten.
Der Blick dieser leeren, grünen Augen, dieselben jener Person, welche mich zerstört hat, bohrt sich in meinen Rücken. Egal wohin mein Blick fällt, sehe ich sie im Augenwinkel. Die Art wie er durch die Gegend schaut, derselbe Humor, das gleiche Grinsen... Solange habe ich die Trauer, die sich mit der Hintergründigen Freude, meine Freundin "wieder zu haben", vermischt hat, unterdrückt. Wochen lang. Im Wechselschritt der Emotionen, bis die Tränen ausgebrochen sind, ohne Möglichkeit dieser Person aus dem Weg zu gehen. "Es tut ihm leid, auch wenn er nichts dafür kann." Ja, das ist der Unterschied! Von Anfang an, stehen Leute, die sich Sorgen, hinter mir. Ein schönes Gefühl. Geborgenheit. Glück. Und doch Trauer. Eben, eine Lüge...!
[7 kurze Wochen -Städtisches Klinikum Karlsruhe, Haus X | umsonst]
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